Wenn man sich mal überlegt, wie viele verschiedene Arten von Uhren es gibt, werden einem mit Sicherheit mindestens drei Varianten einfallen, die fast jeder bei sich zuhause finden wird. Zu einem haben wir die Armbanduhr, die sowohl praktische, als auch modische Zwecke hat. Sie kann uns jederzeit und überall Auskunft über die Zeit geben und ist auch ein schönes Accessoire. Dann gibt es noch die Version, die etwas größer ist und unsere Wände zuhause schmückt. Zumindest hat jeder Haushalt eine preisgünstige Wanduhr, da auch diese zum informativen Zweck dient. Und nicht zu vergessen ist der Wecker, der dafür zuständig ist, uns vom verschlafen abzuhalten. Dieser wird aber gerade von der jüngeren Generation durch ein Handy ersetzt.
Doch neben den Standardmodellen sind einige andere in Vergessenheit geraten. Es gibt die Jahrhunderte alte Sanduhr, die damals zur Zeitmessung benutzt wurde oder die Sonnenuhr, durch die man anhand der Schattenrichtung sagen konnte, ob es Mittag ist oder nicht. Das Vormodell dazu war der Mittagsmesser, der eines der ersten astronomischen Instrumente war. Das Prinzip ist nicht anders wie bei der Sonnenuhr, nur war der Mittagsmesser nicht rund.
Im Mittelalter erfand man die Kerzenuhr, die einen gewissen Zeitabstand berechnen konnte, je nach Länge und Dicke der Kerze.
Für die Schifffahrt oder die ersten Flugzeuge wurde das Chronometer benutzt. Es diente nicht nur zur Zeitangabe, sondern auch zur Navigation. Durch die Digitalisierung ist aber auch dieses Gerät nicht mehr in Gebrauch. Heute benutzt man das Wort Chronometer eher für sehr präzise und qualitativ hohe Uhren.
Die Uhr hat schon im Laufe der Zeit eine sehr große Entwicklung durchgemacht und es gibt weitaus mehr antike Uhren, von denen viele Menschen nichts mehr wissen. In der heutigen Gegenwart verlässt man sich auf die Variante mit dem Uhrenarmband aus Leder oder der digitalen Ausgabe. Die Frage ist, ob sich die Digitalisierung und Genauigkeit der Zeitmessung überhaupt noch weiterentwickeln kann?